Hier haben wir allerlei Infos rund um die Katze und das Zusammenleben mit Katzen aufgelistet. Sollten Sie noch Tipps und Vorschläge haben, können Sie uns gerne eine Email schicken!

Temperatur
Die Normaltemperatur beträgt ca. 38,5°C, Fieber beginnt bei etwa 39,5° C.

Ohrenpflege
Du selbst solltest nur die äußere Ohrmuschel und den Anfang des Gehörgangs reinigen. Die tiefe Ohrreinigung bleibt dem Tierarzt überlassen. Zur Reinigung verwendest Du unter anderem weiche Wattestäbchen und ein Ohrenpflegemittel, das Du in jedem Zoofachgeschäft erhältst. Dann nimmst Du die Katze auf den Schoß, fasst die Ohrspitze und wendest die Ohrmuschel etwas nach außen. Nun feuchte das Wattestäbchen mit Ohrenpflege an und beginne mit der Reinigung am Anfang des Gehörgangs. Dabei führst Du das Wattestäbchen stets leicht von unten nach oben und hebst den Schmutz ab. Besser als Wattestäbchen sind Papiertaschentücher, da Du damit auf jeden Fall schonender die Katze reinigst.

Du merkst auf jeden Fall am Verhalten der Katze, wann eine Ohrreinigung fällig ist. Sie wird sich dann unaufhörlich kratzen und keine Ruhe geben. Kratzt sie sich nach der Reinigung weiter, solltest Du das Ohr vom Tierarzt untersuchen lassen.
 

Augenpflege
Normalerweise müssen die Augen weder gepflegt noch gereinigt werden. Auch bei Katzen sorgt der Tränenfluss für saubere und feuchte Augen. Bei Augenentzündungen kann aber auch das Einträufeln von Tropfen notwendig werden. Nimm das Kätzchen auf den Schoß, drücke mit dem Daumen das untere Augenlid ein wenig herunter und träufele die zuvor angewärmten Tropfen in den inneren Augenwinkel. Die Tropfen bitte nicht in das Auge fallen, sondern sachte hineinfließen lassen. Du darfst auch nur Tropfen verwenden, die der Tierarzt verordnet hat. Da die Tränenflüssigkeit den Staub von den Augen spült und sich auch noch mit anderen Staubteilchen vermischt, entsteht in den Augenwinkeln manchmal Tränenstein. Diesen entfernst Du vorsichtig mit einem feuchten Wattestäbchen.



Geschlechtsreife:
Katzen werden in der Regel mit 6-9 Monaten, auch mal erst ab dem zwölften Monat geschlechtsreif. In Ausnahmefällen (bei Winterkatzen unter besonders guten Wetterbedingungen) kann die Geschlechtsreife bereits zwischen dem vierten und fünften Lebensmonat eintreten, genauso wie es einige Rassen gibt wie z. B. die Orientalen, die die "Pubertät" bereits auch mit dem vierten Monat erreichen.


Achtung: Eine Zeitperiode, in der eine Befruchtung von geschlechtsreifen Kätzinnen ausgeschlossen ist gibt es praktisch nicht.

Tipps:
Langhaarkatzen sollte man auf jeden Fall täglich bürsten, da sonst die Haare der Katzen verfilzen . Kurzhaarkatzen zur Zeit des Haarwechsels bürsten. Die speziellen Kämme gibt es in vielen Ausführungen im Zoofachhandel.

Da die Katze nicht in der Lage ist, ihre Ohren von innen selbst zu reinigen, sollte der Katzenhalter immer wieder in die Ohren sehen, ob sich dort Schmutz angesiedelt hat. Weiteres siehe Ohrenreinigung

Mit der entsprechenden Ernährung kann man dafür sorgen, daß sich klein Zahnstein bildet. Ist doch Zahnstein aufgetreten, wird dieser vom Tierarzt entfernt. Der Tierarzt entfernt diesen mittels Laserstrahls. Diese Laserstrahlen sind für die Katze nicht schmerzhaft. Da die Katze niemals freiwillig lange genug ihr Maul aufhalten würde, wird die Entfernung des Zahnsteins unter Narkose durchgeführt.

Leichte Verkrustungen in den Augenwinkeln zeigen sich oft und lassen sich am besten mit einem angefeuchteten, weichen Papiertaschentuch entfernen. Siehe Augenpflege.

Hygiene ist das A und O der Katzenpflege. Reinige den Futterplatz und die Futtergefäße täglich und gründlich. Vergesse nicht, das Katzenklo in angemessenen Intervallen zu reinigen und natürlich auch zu desinfizieren. Desinfiziere Dich auch nach jeder Reinigung.

Als Futter gebe der Katze hochwertiges und vitaminreiches Futter, denn eine gesunde und gut genährte Katze ist seltener krank, als eine Katze, die nur einseitig, wenig und schlecht genährt wird.

Den Tierarzt solltest Du in regelmäßigen Abständen aufsuchen und die Impfungen und Entwurmungen solltest Du auch nicht vergessen. Es kann immer mal passieren , daß eine Katze mit einem kranken Tier in Berührung kommt, oder Du an Deinen Schuhen oder Deiner Kleidung Krankheitserreger einschleppst.

Freilaufende Katzen sollten in den Sommermonaten regelmäßig auf Zecken untersucht werden. Gehe bei Zeckenbefall wenn Du die Zecke nicht selber entfernen kannst am besten zum Tierarzt oder hole Dir eine geeignete Zeckenzange.

Um den Katzen es zu erleichtern, den Haarballen zu erbrechen, solltest Du Deiner Katze Katzengras bereitstellen.

Atembeschwerden, Husten, rasselnde und erschwerte Atmung können eine ganze Reihe von verschiedenen Ursachen haben. Ursachen können Herzprobleme, Lungenödem (Wasser in der Lunge), felines Asthma, aber auch eine Entzündung des Rachens und Kehlkopfs, der Luftröhre oder der Lunge sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man bei Atembeschwerden seiner Katze auf jeden Fall diese tierärztlich untersuchen lassen.
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Das Katzenklo
Kommt eine neue Katze ins Haus, zeige ihr nicht gleich die ganze Wohnung, sondern nehme sie mit zum Klo und setze sie hinein. Es ist oft hilfreich, die Pfoten der Katze zu nehmen und ein wenig im Streu zu scharren. Gerade junge Katzen werden dann neugierig und machen es Euch nach.

Die Katze aber nicht zwingen im Klo zu bleiben, wenn sie raus will, lasse sie.

Zeige der Katze immer wieder, wo das Klo ist. Gerade wenn die Katze ihre gewohnte Umgebung verlassen musste, ist sie vielleicht noch ein wenig desorientiert und kann sich wohlmöglich nicht mehr erinnern.

Am Besten die Katze die ersten Tage immer beobachten. Falls Du siehst, wie sie in eine Ecke geht und Du meinst, sie macht dort hin, nehme sie auf den Arm und setze sie ins Katzenklo.

Hat sie dann wirklich mal aus Versehen irgendwo anders ihr Häufchen gemacht, niemals mit der Nase rein halten. Zeige ihr die Schweinerei und schimpfe mit ihr, brülle sie aber nicht an oder schlage sie. Sie würde das Vertrauen in Dich verlieren, wenn Du sie anbrüllst oder schlägst! Nachdem Du sie ermahnt hast, bringe sie sofort wieder zum Katzenklo. Sie wird bald merken, wo sie ihr Geschäft zu verrichten hat.

Das Katzenklo regelmäßig reinigen. Katzen hassen nichts mehr als ein übervolles Klo. Dann kann es schon mal vorkommen, dass sie aus Protest in eine Ecke machen.

Es gibt Katzenklos in verschiedenen Ausführungen: ohne und mit Deckel, ohne und mit Eingangsklappe. Versuche es doch einfach mal, indem Du den Deckel oder evtl. die Klappe abnimmst. Manche wollen halt ihre Ruhe, manchen ist es völlig egal. Genauso wie manche Katzen nur zum Katzenklo gehen, wenn sie alleine im Raum sind und anderen ein bisschen Gesellschaft gar nicht stört.

Immer aufpassen, das der Rand den Katzenklos nicht zu hoch ist. Für junge Katzen kann das schon zu einem Problem werden. Vielleicht solltet ihr dann lieber ein Katzenklo für Jungkatzen kaufen. Dieses ist zum einen niedriger und ein wenig kleiner als die Normalausführung.

Es kann auch am Streu liegen. Manche Katzen bevorzugen Klumpstreu, andere brauchen Catsan Naturelle, Sensitive. Du solltest dies austesten und auf jeden Fall nicht am falschen Ende sparen.

Katzen sind sehr sensibel und reagieren auf Veränderungen sehr unterschiedlich. Einige wollen dann auf sich aufmerksam machen und erledigen ihr Geschäft nicht mehr auf dem Katzenklo. Ursachen für plötzliche Unsauberkeit können Wohnungswechsel, eine zweite Katze, Familienzuwachs, etc. sein. Zeige Deiner Katze, dass sie die Nummer eins ist. Mit viel Geduld und Liebe kannst Du Deiner Katze die Unsauberkeit wieder abgewöhnen.
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Bestrafung
Als erstes brauchen Sie viel, viel Geduld. Da Katzen sehr eigenwillig sind können Sie nicht erwarten, das sie Ihr Verbot gleich beim ersten oder zweiten Mal befolgt. Wenn Ihre Katze etwas falsch gemacht hat, fügen Sie Ihr auf keinen Fall Schmerzen zu oder schlagen Sie sie. Außerdem ist es wichtig, Ihre Katze sofort zu bestrafen, damit sie ihr falsches Verhalten noch im Gedächtnis hat.
Als hilfreiche Strafe dient zum Beispiel eine Blumenspritze, wenn Ihre Katze an Pflanzen hochklettert oder Ihre Blumentöpfe 'umgräbt'. Mit dieser Methode fügen Sie Ihrer Katzen keine Schmerzen zu, aber sie wird sich beim nächsten Mal wieder daran erinnern.
Eine andere Methode der Bestrafung kann es sein, Ihre Stimme leicht zu erheben, da Katzen auf so etwas sehr empfindlich reagieren. Schreien Sie sie aber auf keinen Fall an. Dann verschüchtern Sie sie nur, und Ihre Katze könnte das vertrauen zu Ihnen verlieren.

Es ist außerdem wichtig, eine Gleichmäßigkeit bei der Erziehung beizubehalten. Bestrafen Sie Ihre Katze bei jedem falschen Verhalten auf die gleiche Art und Weise. Sonst könnte es passieren, dass sie Ihre Reaktion nicht verstehen und verstört reagiert.
Rufen Sie Ihre Katze von Anfang an immer bei ihrem Namen. Allerdings nur in angenehmen Zusammenhängen. Dann wird sie sich schnell daran gewöhnen und hört auch auf ihren Namen.

Natürlich ist es auch wichtig, Ihre Katze zu belohnen. Die Belohnung muss nicht zwangsläufig aus etwas Besonderem zu fressen bestehen, auch lobende Worte oder ein freundliches Streicheln werden von Ihrer Katze durchaus wahr genommen.
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Katzenalter
Katzen haben eine lange Lebenserwartung. Laut einem Bericht in einem Fachbuch wurde eine Katze sogar 34 Jahre alt. Wird die Katze gut gepflegt ist ein Alter von 20 Jahren mit Sicherheit keine Seltenheit. Das Durchschnittsalter liegt bei ca. 10-14 Jahren und hängt von den Lebensumständen, der Ernährung und äußeren Einflüssen ab. Scheuen Sie also nicht, auch eine etwas "ältere" Katze bei sich aufzunehmen!



Adressen der Haustier-Register:

DEUTSCHLAND
Deutsches Haustierregister im Deutschen Tierschutzbund e.V.
Baumschulallee 15
53115 Bonn
Tel. 01805 / 23 14 14

ÖSTERREICH
SOS-HAustierruf
Ignatz Rieder Kai 37
5026 Salzburg-Aigen
Tel. 0062 / 620 577

SCHWEIZ
Tier-Rettungsdienst
Postfach 9151
8050 Zürich
Tel. 01 / 211 22 22

 Katze

 Mensch

 1 Monat

 6 Monate

 3 Monate

 4 Jahre

 6 Monate

10 Jahre

 1 Jahre

 18 Jahre

 2 Jahre

 25 Jahre

 3 Jahre

 30 Jahre

 4 Jahre

35 Jahre 

 6 Jahre

 40 Jahre

 8 Jahre

 50 Jahre

 10 Jahre

 60 Jahre

 12 Jahre

 70 Jahre

 14 Jahre

 80 Jahre

 16 Jahre

 90 Jahre

  


Katzengebiss
Das vollständige Gebiss eines gesunden erwachsenen Tiers besteht aus 30 Zähnen. Wie der Hund bekommt jedoch auch die Katze zunächst ein Milch gebiss, dass nur 26 Zähne hat. Ab dem vierten Lebensmonat beginnt mit dem Ersatz der Schneide- und Reißzähne der Zahnwechsel. Etwa mit einem halben Jahr hat eine Katze ihr vollständiges Gebiss mit 16 Zähnen im Ober- und 14 Zähnen im Unterkiefer. Dabei sind die vier dolchartigen Fangzähne die gefährlichste Waffe einer Katze. Mit ihnen fängt und tötet sie ihre Beute. Schneide-, Reiß- und Backenzähne zermalmen das Futter anschließend zu verdauungsfähigen Stückchen. Das Gebiss der Katze bedarf keiner außergewöhnlichen Pflege - es wird einmal im Jahr beim Check-up vom Tierarzt untersu cht. Eventuell wird bei dieser Gelegenheit Zahnstein entfernt, der sich bilden kann.

Kennzeichnung: Tätowierung - Chip

Bei der elektronischen Kennzeichnung wird ein Transponder unter die Haut der Katze im Bereich von Hals oder Schulter verbracht. Ein Transponder ist nur etwa 12 mm lang. Er besteht aus einer gewebeverträglich beschichteten Glaskapsel, die einen Mikrochip mit Antenne enthält. Der Mikrochip trägt einen unveränderlichen Zahlencode, der nur einmal vorkommt. Dieser Zahlencode kann mit einem speziellen Lesegerät, über das inzwischen viele praktizierende Tierärzte, Amtstierärzte und Tierheime verfügen, abgelesen werden. Der Transponder ist dabei absolut passiv, verfügt über keine eigene Energie und strahlt nicht. Nur während des Lesevorgangs werden vom Lesegerät elektromagnetische Wellen ausgesandt, die den Transponder kurzzeitig aktivieren, um den Code abzurufen. Seit Einführung des ISO-Standards für Transpondersysteme setzt sich dieses sichere Verfahren mehr und mehr zur Kennzeichnung von Katzen, Hunden und anderen Tieren durch. Jeder ISO-Transponder kann mit jedem ISO-Lesegerät unabhängig vom Gerätehersteller abgelesen werden. Der Transponder wird mit einer sterilen Kanüle injiziert. Dafür ist eine Narkose oder Lokalbetäubung der Katze in der Regel nicht erforderlich. Die Tätowierung erfolgt dagegen unter Vollnarkose. Es wird eine einmalige Nummer ins Ohr tätowiert.

Ganz wichtig: Die Katze muß nach der Kennzeichnung - Tätowierung und/oder Transponderkennzeichnung - unbedingt bei einer Registrierstelle, z.B. bei Tasso, gemeldet werden! Deine Tierärztin / Dein Tierarzt wird das in der Regel für Dich mit Deiner Zustimmung erledigen. Zusammen mit den Daten zu Deiner Katze wird Deine Adresse und Telefonnummer dort gemeldet. Unter Berücksichtigung des Datenschutzes werden diese Daten bei der Registrierstelle verwaltet. Von der Registrierstelle erhälst Du eine Meldebestätigung und einen Halsbandanhänger, der bei Verwendung zusätzlich auf die Registrierung hinweist. An folgenden Stellen sollten die Tätowier- bzw. Transpondernummem vermerkt werden: Registrierstelle, Patientenkartei der Tierarztpraxis, Impfpass und - wenn vorhanden - Abstammungsnachweis. Sollte Deine Katze einmal verloren gehen und z.B. bei einem Tierheim abgegeben werden, wird die Katze nach einer Tätowierung und mit dem Lesegerät nach einem Transponder abgesucht. Über Nachfrage bei der Registrierstelle kann mit Hilfe der gefundenen Nummer der Besitzer ermittelt werden. Schon viele Katzen haben auf diese Weise ihr Frauchen oder ihr Herrchen wiedergefunden.

Bei der Tätowierung wird der Katze ein Zahlencode in die Haut am Ohr tätowiert. Sie erfolgt unter Vollnarkose, weil die Katze sonst zu starke Schmerzen hätte und diese natürlich gegen den Tierschutz verstößt. Beim Tätowieren wird eine schwarze Paste in die Ohren geschmiert, die in die kleinen Tätowierlöcher eindringt und damit die Kennzeichnung bleibend macht. Diese Schwarze Paste trocknet und bildet einen schwarzen Film auf der Haut, der nach einiger Zeit von selbst abfällt. Wenn allerdings eine Kruste aus dem Gehörgang herauskommen sollte oder die Katze sich kratzt und den Kopf schüttelt, sollte man einen Tierarzt aufsuchen. Du solltest aber bedenken, dass dieser Eingriff aufgrund der Schmerzen die eine Katze bei vollem Bewusstsein hätte, stets unter Vollnarkose gemacht wird. Zudem kann die Tätowierung nach einer gewissen Zeit vollständig vom Fell verdeckt werden und muss so eventuell noch mal wiederholt werden.